Über Geld sprechen

Kirstin Wulf hat 2012 eine Initiative gegründet, um über Geld zu sprechen. Über die ganz normalen Dinge des Alltags: Taschengeld, darf ich dies – darf ich das, was bedeutet Geld für mich? Ich habe davon gehört und fand das spontan spannend. Weil meine Eltern mit mir auch nie richtig über Geld gesprochen hatten, weil ich scheinbar nie ein Problem damit hatte. Bis ich ein Problem damit hatte.

 

Ich habe Kirstin gefragt, ob ich sie bei diesem Thema begleiten darf. Immerhin kann ich ja Kommunikation und so weiter. So haben wir uns zusammengesetzt und das Thema ausgebreitet.

 

Mir ist bewusst, wie meine Branche Menschen verführt. Und ich finde das bis zu einem gewissen Maße okay. Aber wenn Kinder im Alter von vier, fünf Jahren verführt werden sollen ... nö, dachte ich. Das muss ich ja nicht ein Leben lang gut finden.

 

So konnte ich Kirstin überzeugen, in Workshops auch mal von der anderen Seite aus zu berichten. Menschen darauf aufmerksam zu machen, wo sie der Werbung auf den Leim gehen sollen. Und das auch tun. 

Kirstin Wulf mit Katharina Saalfrank
Kirstin Wulf mit Katharina Saalfrank

Und wer jetzt sagt, dass er genau weiß, wo ein jeder Supermarkt seine Fallen aufstellt ... den lade ich bevorzugt in einen meiner Workshops für bricklebrit ein!



Ja, roeske + lazzari hat ...

dann auch das Logo und Website und Flyer und, und ... für bricklebrit gemacht. Und die Idee mit dem never ending Goldesel finde ich wirklich cool. Bei bricklebrit gibt's jedenfalls ein eigenes Taschengeld-Konzept, Programme für Eltern, ErzieherInnen und Familien – und eigentlich für alle, die Lust haben, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Mit viel Spaß an der Sache.

Katia Saalfrank und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Katja Petrowskaja hatten wir auch schon zu Besuch ...

Ich bin dabei!